Testamentsvollstrecker – wann er sinnvoll ist
Nicht jeder Nachlass braucht einen Testamentsvollstrecker. Wann er sinnvoll ist, welche Aufgaben er übernimmt und wie er hilft, Streit zu vermeiden.
Ein Testamentsvollstrecker ist meist entbehrlich, wenn der Nachlass nur aus leicht teilbarem Vermögen besteht – etwa Geld, Wertpapieren oder einfachem Hausrat – und die Erbquoten klar geregelt sind.
Wann ist ein Testamentsvollstrecker sinnvoll?
Komplexer wird die Nachlassabwicklung, wenn Vermögenswerte vorhanden sind, die sich nicht ohne Weiteres aufteilen lassen. Dazu zählen Immobilien, Sammlungen, Unternehmensbeteiligungen oder größere Vermögen mit mehreren Erben.
Auch persönliche Umstände können eine Rolle spielen – etwa minderjährige Erben, im Ausland lebende Erben oder Erben mit finanziellen Schwierigkeiten.
Welche Aufgaben übernimmt ein Testamentsvollstrecker?
Der Testamentsvollstrecker setzt Deinen letzten Willen um: Er verwaltet den Nachlass, erfüllt Vermächtnisse und Auflagen und verteilt das Vermögen ordnungsgemäß an die Erben.
Er handelt unabhängig von den Erben und ist ausschließlich an die Vorgaben im Testament gebunden. Das kann Konflikte vermeiden und den Nachlass sichern.
Auswahl und Kosten eines Testamentsvollstreckers
Wann ein Testamentsvollstrecker sinnvoll ist, wer dafür infrage kommt und welche Kosten entstehen, erklärt verständlich test.de .
Vertiefende Informationen findest Du außerdem auf der Website dieser Anwaltskanzlei .